Der Ruf nach branchenweiten Prozess- und Bewertungsstandards in der Versicherungsbranche wird immer lauter: Zwei Drittel der Assekuranzen haben eine Prozesslandkarte entwickelt, um bedeutende Geschäftsabläufe zu illustrieren und darzustellen. Doch weniger als die Hälfte kann die erhobenen Daten effizient nutzen. Es fehlen übergreifende Informationen zur Interpretation und Benchmarking. Damit entfallen für die Unternehmen häufig wichtige Entscheidungsgrundlagen. Das zeigt die Studie "Prozessmanagement in der Assekuranz" der PPI AG in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Managemnt- und Wirtschaftsforschung. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, lädt der Arbeitskreis Prozessdatengenerierung alle interessierten Versicherungsunternehmen zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch ein.
Im Rahmen des Arbeitskreises entwickeln die Teilnehmer Methoden zur Produktivitätsmessung, die innerhalb der Branche vergleichbar sind. Der gegenseitige Praxisaustausch steht dabei im Vordergrund. So geben Experten Einblick in ihre praktischen Erfahrungen und diskutieren Verfahren sowie einheitliche Bewertungskriterien. Ziel ist es, Standards aus der Branche für die Branche zu entwickeln, so dass eine größtmögliche Akzeptanz erreicht wird.
Der Arbeitskreis Prozessdatengenerierung ist auf eine Zusammenarbeit angelegt und wird in Zukunft in regelmäßigen Abständen tagen. Der brancheninterne Austausch kann über die Veranstaltung hinaus auf einer von der PPI AG bereitgestellten Internet-Plattform intensiviert werden. Die Moderation übernimmt das Beratungshaus PPI AG. Das für die Veranstaltung erforderliche fachliche und technische Know-how wird in ihrer Frankfurter Geschäftsstelle zur Verfügung gestellt.
